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Pressearchiv
Korbjäger aus Sanitz gewinnen Derby mit 31 Punkten Vorsprung
Deutlicher als erwartet, souverän mit 89:58 in der Höhe des Resultats auch verdient triumphieren die Regionalliga-Absteiger von Spielertrainer Daniel Schick im Oberliga-Duell mit der EBC Zweiten, einem Play-off-Kandidaten um die MV-Meisterschaft. In den ersten Spielminuten hatten beide Teams Ladehemmungen, verfehlten mit ihren Würfen die Korbmitte und boten den Fans nur einen hektischen Kampf um den Ball. Nach einem 16:13 für die gastgebenden 99-er, brachte das zweite Viertel (24:5) die Vorentscheidung im Spiel. Während sich die Hausherren von Matthias Geißler und Marko Schröder angetrieben deutlich gegenüber dem Erstrundenmatch in Schwerin steigerten, schafften die EBC-Reserve nur ganze fünf Zähler in zehn Minuten. "Dass war heute und hier, gegen einen Ligafavoriten viel zu wenig", äußerte sich Rostocks Coach Christian Range etwas ratlos nach dem Abpfiff und einer Steigerung in Hälfte zwei. Mit dem deutlichen Erfolg und dem ,Wie' zeigte sich Ranges-Gegenüber Daniel Schick zufriedener. "In der Verteidigung haben wir Vieles erfolgreich geprobt, bleiben Spitzenreiter Greifswald verlustpunktfrei auf den Fersen und planen unsere sofortige Rückkehr in die 2. Regionalliga Nord", so der sportliche ,Boss' der 99-er nach dem Kantersieg mit 31 Punkten Vorsprung. Mit Hannes Hoferichter, erzielte 21 Zähler und versenkte 3 Dreier im EBC Korb, hatten die Sanitzer auch den treffsichersten Werfer im Team. Spielstatistik: 89:58 (40:18) - 16:13, 24:5, 28:22, 21:18 Trefferstatistik: Silvio Ahrndt 0, Erik-Paul Frieden 0, Matthias Geißler 8, Robert Gürlich 16, Hannes Hoferichter 21, Moritz Kretschmer 5, Fabian Richert 0, Daniel Schick 13, Marko Schröder 7, Robert Sell 7, Carsten Timmermann 6, Till Wegner 6
Pflichtsieg am vorletzten Spieltag macht Klassenerhalt fast perfekt
Mit einem 78:67 (36:23) Erfolg gegen den VfL Pinneberg punkteten sich die Sanitzer Korbjäger auf einen einstelligen Tabellenplatz und verließen einen Spieltag vor Ende der Saison die Abstiegsränge. Von der einkalkulierten "Lokalderby-Pleite" gegen die EBC Gents gut erholt, erwischten die BSV 99-er um Kapitän Carsten Timmermann einen Auftakt nach Maß. Nur ein einziges Mal lagen die Gäste in Front - nach Angriff eins beim 0:2 - danach dominierte der BSV das Duell der beiden Abstiegskandidaten eindeutig. Bereits am Ende des ersten Viertels (20:11) hatten Matthias Geißler & Co. das acht Punktepolster der Gäste aus dem Hinspiel egalisiert. Bis zur Halbzeit waren es sogar 13 Körbe pro Sanitz. In einer typischen "Alles oder Nichts" Partie, denn die beiderseitig aggressiv agierenden Abwehrriegel provozierten Fouls im Sekundentakt, hatten die heimstarken Hausherren die besseren Nerven. "Es war ein Kampfspiel mit leichten Vorteilen im Abschluss für uns", so BSV Spielertrainer Daniel Schick. Nur im dritten Viertel, als sich "Ideengeber" Matthias Geißler mit fünf Fouls in Richtung Bank verabschieden musste, schaffte Pinneberg ein 22:18, aber keine Trendwende. In der brenzligsten Situation, bei nur noch fünf Minuten auf der Uhr und mit einem vierfach "vorbestraften" Aufbauspieler Marko Schröder, zeigten die 99-er nötigen Teamgeist. Bei den Rebounds unter den Körben räumten Aike Hoppmann oder Till Wegner ab, vorn traf Hannes Hoferichter hundertprozentig und Carsten Timmermann schraubte seine Trefferquote auf 21 Punkte hoch. "Theoretisch ist es gepackt", freute sich BSV Vereinschef Roland Gürlich über den Pflichtsieg. "Da die vier nachfolgend Platzierten kaum noch eine Möglichkeit haben Sieger Sanitz noch aus der Liga zu werfen, ist unser Abstieg besiegelt", ärgerte sich Pinnebergs Trainer über das Resultat, lobte aber den verdienten Erfolg der 99-er.. Spielstatistik: 20:11, 36:23, 54:45, 78:67 Trefferstatistik: Hannes Hoferichter 14, Marko Schröder 3, Matthias Geißler 13, Robert Gürlich 5, Martin Schuldt , Daniel Schick 7, Carsten Timmermann 21, Till Wegner 10, Aike Hoppmann 5, Robert Sell, Martin Bull
Mit Teamgeist wollen die BSV Korbjäger zum Saisonziel punkten
Am vorletzten Spieltag der 2.Regionalliga geht es besonders für die 99-er des BSV Sanitz um "Alles oder Nichts". Das Team von Spielertrainer Daniel Schick erwartet den unmittelbaren Tabellennachbarn VfL Pinneberg. "In dieser Partie gibt es nur Top oder Flop. Der Verlierer dürfte im Kampf um den Verbleib in der Liga schlechte Karte haben", so der BSV Coach. Im ersten Duell zogen die 99-er bei den Holsteinern mit 81:73 den Kürzeren. "Das war am 10. Spieltag. Doch seit der Rückrunde zeigten sich die Jungs besonders zu Hause gut drauf und punkteten gegen den Abstieg", rechnet BSV Kapitän Carsten Timmermann beim Schicksalsspiel am Sonnabend (16.00 Uhr) mit einem leichten Plus für sein Team - "Ein Sieg bei neun Punkten Differenz auf die Gäste wäre unser Wunschresultat".
EBC Rostock punktet sich beim Ortsnachbarn BSV 99 Sanitz zum 87:59 (51:33) Sieg und verteidigt den Aufstiegsplatz
"Mit einer durchschnittlichen Leistung auf gegnerischem Parkett", so Trainer Christian Range verteidigt sein Team die Tabellenspitze in der 2. Regionalliga und bleibt weiter auf Aufstiegskurs. Vor vollen Zuschauerrängen spielten die gastgebenden BSV 99-er gegen den "Liga-Goliath" aus Rostock nur die vier Auftaktminuten (9:12) gleichwertig. Erst durchkreuzte Robert Schmidt das Sanitzer Konzept mit seinen acht Punkten fast im Alleingang, dann drehten Sven Hellmann & Co. auf. Bis zum Ende von Viertel eins zeigten die EBC Gents spielerische Klasse und punkteten sich mit 28:14 souverän in Richtung Sieg. Nur zehn gute "Rostocker" Minuten nach dem Anpfiff reichten aus und der noch "Basketball-David" aus Sanitz musste sich vom Punktepaar verabschieden. "Der größere Kader und die besseren Individualisten dominierten die Partie früher als erwartet", analysierte BSV Spielertrainer Daniel Schick beim Gang in die Kabine, den 33:51 Zwischenstand, sehr sachlich. Während Rostocks Korbjäger in Halbzeit zwei nur noch die Punktdifferenz verteidigten, kamen seine 99-er mit aggressiver Abwehr, aber schwacher Wurfquote besser ins Spiel und trotzten dem Favoriten ein 14:16 im dritten Viertel ab. "Routiniert und abgezockt, doch ohne spielerischen Glanz brachten wir das Resultat über die Zeit", reagierte Schicks Gegenüber an der EBC Linie etwas verärgert. Für den sein Team als Aufstiegsaspirant viel zu viele leichte Fehler machte Die sollten im Heimspiel (10.3.) gegen TS Lübeck kein Comeback bekommen, will man das Saisonziel 1. Liga auf der Zielgeraden nicht leichtfertig verspielen. Meinungen/Kommentare zum Spiel EBC Trainer Christian Range "Es war ein Pflichtsieg und kein schönes Match. Spielerisch und kämpferisch müssen wir uns für die letzten zwei Spieltage enorm steigern, um den Aufstieg zu sichern. BSV Spieler- "Trainer" Daniel Schick "Auf Sieg haben nur kühnste Optimisten gesetzt. Für uns war es eine Generalprobe vor dem entscheidenden Heimspiel gegen VfL Pinneberg am nächsten Sonnabend. In der Verteidigung lief schon gut, nur die Offensive muss sich steigern. EBC Kapitän Normen Holl "Nur der Sieg und die Punkte - nicht das Wie überzeugten. Wir haben uns keinen erneuten Ausrutscher geleistet und werden uns steigern. BSV Kapitän Carsten Timmermann "Wir hatte kaum eine Chance auf den Sieg, deshalb haben wir vor den letzten zwei wichtigen Spielen viel probiert, um gegen Pinneberg den Klassenerhalt zu sichern. Spielstatistik: 28:14, 51:33, 67:47, 87:59 Trefferstatistik BSV 99 Sanitz: Hannes Hoferichter 12, Marko Schröder 5, Matthias Geißler 6, Robert Gürlich 2, Martin Schuldt 3, Daniel Schick 6, Carsten Timmermann 14, Till Wegner 11, Robert Sell Trefferstatistik EBC Rostock: Norman Holl 8, Karsten Witt 6, Sven Hellmann 23, Alexander Köhn 4, Alexander Stoll, Daniel Voegt 6, Robert Schmidt 12, Markus Pape 7, Christian Hebbe 14, Thomas Klugmann 4, Florian Nuelken, Tino Schößner 2
BSV 99 Sanitz fordert die Gents von Tabellenführer EBC Rostock
Drei Spieltage vor Saisonende sind die Rollen klar verteilt. Die 99-er als Liga-"Zehnter" spielen am 3.3. um 16.00 Uhr gegen den Spitzerreiter und Aufstiegskandidaten aus Rostock. Beim erste Derby in der Hansestadt zog der BSV mit 113:78 den Kürzeren. "Natürlich sind wir auch zu Hause nicht der Favorit", akzeptiert Spielertrainer Daniel Schick das Spiel - David gegen Goliath. Dennoch ist, beim Blick auf die Statistik der Tabelle, die Ausgangssituation für beide Teams fast identisch, denn keiner darf das Derby verlieren. Die Sanitzer punkteten sich mit einer starken Rückrunde in Richtung Klassenerhalt und auch die EBC Gents wollen das Punktepaar nicht in Sanitz lassen. "Durch den Sieg in Pinneberg wieder zurück an die Spitze, haben wir hier nichts zu verschenken", wünscht Christian Range den 99-ern zwar eine weitere Saison in der Regionalliga, "aber die nötigen Punkte werden sie wohl in den beiden letzten Runden holen müssen", so EBC Trainer in Erwartung heißer 40 Spielminuten und mit Lücken im Kader. Während Rostock wieder auf die Center Jörn Boghöfer und Maik Bernitt verzichten muss, wird beim BSV Aike Hoppmann fehlen. "Trotzdem wollen wir durch eine gute Leistung Selbstvertrauen tanken", so Daniel Schick- "um dann eine Woche später gegen die abstiegsbedrohten Gäste vom VfL Pinneberg auf Sieg zu spielen". So könnten beide Teams antreten: BSV 99 Sanitz Hannes Hoferichter, Marko Schröder, Matthias Geißler, Robert Gürlich, Martin Schuldt, Daniel Schick, Carsten Timmermann, Till Wegner, Martin Bull, Robert Sell EBC Rostock Norman Holl, Karsten Witt, Sven Hellmann, Alexander Köhn, Daniel Voegt, Tino Schößner, Robert Schmidt, Markus Pape, Florian Nuelken, Christian Hebbe, Thomas Klugmann
Die 99-er vom BSV Sanitz holen in Hamburg Punktepaar für den Klassenerhalt
Im direkten Duell mit Abstiegskandidat TSG Bergedorf 2 holt der BSV 99 Sanitz beim 99:80 (53:32) Auswärtserfolg zum erhofften Befreiungsschlag aus. "Durch Saisonsieg Nummer sechs, bei noch drei Spieltagen, ist das Ziel Klassenerhalt aus eigener Kraft weiter realisierbar", zeigt sich Spielertrainer Daniel Schick vom Potential seiner 99-er überzeugt. In Viertel eins wehrte sich Bergedorfs Reserve mit enormen Laufaufwand, führte schnell mit 10 Punkten, konnte aber nach einer BSV Auszeit nur ein mageres 15:16 bis zum Pfiff retten. Doch dann drehten die Sanitzer auf, setzten sich mit einem 21 Punktepolster bis zur Halbzeitpause vorentscheidend ab. Während die 99-er ihren Vorsprung konzentriert verwalteten, spielte sich Bergedorf ohne Wechseloptionen auf der Bank, mit einer hohen Foulquote und fehlender Moral weiter in Richtung Abstieg. Den Sieg praktisch im Gepäck, nutzte Daniel Schick die restliche Partie zum Test der eigenen Reserve. "Beim Lokalderby in eigener Halle (3.3. - 16.00 Uhr) sind wir gegen den EBC Rostock zwar nur Außenseiter, aber mit Sicherheit selbstbewusster", sieht der BSV Spielertrainer seine Korbjäger etwas besser, als im Hinspiel, vorbereitet - "Eine knappe Niederlage ohne Verletzte wäre super und eine gute Generalprobe vor dem erneuten Kellerduell zu Hause gegen den punktgleichen VfL Pinneberg. Da war es schon wichtig, dass fast alle "Elf" im Sanitzer Kader den Ball im Korb versenkten. Treffsicherste BSV Werfer waren Matthias Geißler (27 Pkt.) und Hannes Hoferichter (21Pkt.). Spielstatistik: 16:15, 53:32, 69:52, 99:80 Trefferstatistik: Hannes Hoferichter 21, Marko Schröder 10, Matthias Geißler 27, Robert Gürlich 6, Martin Schuldt 2, Daniel Schick 12, Carsten Timmermann 13, Till Wegner, Martin Bull 2, Aike Hoppmann 4, Robert Sell 2
Der Bramfelder SV schickt die Sanitzer zurück in den Abstiegskampf
"Es war einfach nicht unser Tag, denn nur mit spielerischen Mitteln und ohne Kampf können wir nicht reißen", schüttelte Spielertrainer Daniel Schick beim Blick auf das Spielprotokoll seinen Kopf. Dabei lief der Auftakt für sein Team nicht schlecht, denn die 99-er legten einen makellosen 5:0 Blitzstart hin. Danach beendeten die Gäste aus Bramfeld die Schonzeit für die Sanitzer, schalteten bis zum 23:13 einige Gänge höher und punkteten die 99-er in Verfolgerrolle. Bei fünf Teamfouls und noch 3:26 min. auf der Uhr trat das BSV Trainerduo Schick/Gürlich auf die Bremse. "Die Auszeit brachte etwas Ordnung", so Robert Gürlich, denn bis zum Ende von Viertel eine kämpfte sich das Team auf ein 20:26 ran. Im zweiten Abschnitt konnten die 99-er mit der besseren Wurfquote den Rückstand weiter verkürzen. Erst versenkte Hannes Hoferichter einen Dreier (25:28), dann brachte Marko Schröder einen Freiwurf im Gäste Korb unter. Beim 28:28 Ausgleich durch einen Distanzwurf von Robert Gürlich war der Spielstand letztmalig neutralisierte. "Ohne den verletzten Aike Hoppmann fehlte uns unterm Korb die Ordnung", reagierte Marko Schröder, Aufbauspieler der BSV 99-er, beim 37:44 Halbzeitstand genervt. Sauer auf die eigene Leistung hoffte der Antreiber auf die in den bisherigen Heimspielen stärkste Phase der Sanitzer - das dritte Viertel. Doch der Hoffnung folgte Frust. Die Gäste hatten mehr vom Spiel, trafen fast mit jedem Wurf und stellten mit dem 24:12 die Weichen Richtung Sieg. "Es war zwar die erste Heimpleite in der Rückrunde. Bramfeld gehört zu den Großen und das Punkten keine Pflicht", zeigte sich Daniel Schick von der kämpferischen Leistung enttäuscht. Da kommt die kurze Saisonpause vor der heißen Abstiegsphase wohl gerade noch rechtzeitig. Spielstatistik: 20:26, 37:44, 49:68, 61:84 Trefferstatistik: Hannes Hoferichter 18, Marko Schröder 3, Matthias Geißler 8, Robert Gürlich 12, Martin Schuldt 1, Daniel Schick 2, Carsten Timmermann 10, Till Wegner, Martin Bull 2
Mit Heimstärke in die Punkte
Die haben in der Rückrunden einen guten Lauf und schafften mit 6:2 Punkte den Anschluss ans untere Mittelfeld. "Wir haben Kontakt zur Nichtabstiegszone und das Saisonziel Klassenerhalt wieder in Reichweite", hofft Spielertrainer Daniel Schick auf einen zuletzt nicht einsatzfähigen Aike Hoppmann und eine weiterhin weiße Weste. Zu Hause präsentierten sich die 99-er, auch Dank der wenigen aber treuen Fans als kampfstark und unbequem für die Gäste. "Gegner SV Bramfeld, ein Team der oberen Region, ist Favorit", macht sich ein in Ostholstein überragend spielender Robert Gürlich keinen zusätzlichen Druck, will aber die Außenseiterchance am Sonnabend um 16.00 Uhr in der Sanitzer Sporthalle nutzen.
Mit dem dritten Sieg in der Rückrunde können die 99-ers weiter auf den Klassenerhalt hoffen
Endlich haben es die Sanitzer Baskeballmänner gepackt und ein Spiel auf Gegners Parkett gewonnen. Nur einmal konnten die 99-ers bisher auswärts punkten, das war beim Ligastart im August 2006. "Zuletzt sorgten Heimspiele für Selbstbewusstsein", war Kapitän Carsten Timmermann vor der Partie gegen BG Ostholstein optimistisch. Im Duelle zweier Abstiegskandidaten mussten Spielertrainer Daniel Schick Co. auf den verletzten Aike Hoppmann verzichten. Der Ausfall des Zwei-Meter-Mannes blieb nicht ohne Konsequenzen für das Spiel der 99-ers. "Taktisch umgestellt und mit einer schwachen Wurfquote kamen wir schwer in die Partie", blickt Daniel Schick auf eine missglücktes Auftaktviertel zurück. Nach dem schnellen 14:2 Rückstand ständig in der Verfolgerrolle verlor der BSV das erste Viertel mit 12:21, aber nicht den Willen zum Sieg. In einem typischen Abstiegsspiel und mit dem Rücken zur Wand drehten die 99-ers in Abschnitt zwei auf. Kurz vor der Halbzeit waren sie beim 25:27 wieder dicht ran, doch mit sieben Punkten in Folge retteten die Ostholsteiner eine 28:35 Führung in die Pause. "Dort waren wir schon", ärgerte sich der BSV Spielertrainer über sein Team. Das wirkte nach der Halbzeit wie ausgewechselt, verunsicherte mit einem 10:0 Run die Gastgeber und punktete sich nach dem 51:51 erstmalig in Front. "Plötzlich klappte bei uns alles und beim Gegner nichts", freute sich Robert Gürlich nach Spielende. Mit 29 Punkte brachte er die 99-ers erfolgreich auf Kurs und die BG Ostholstein wieder in die Abstiegszone. Spielstatistik: 12:21, 28:35, 57:51, 80:69 Trefferstatistik: Hannes Hoferichter 2, Marko Schröder 12, Matthias Geißler 14, Robert Gürlich 29, Martin Schuldt, Daniel Schick 4, Carsten Timmermann 17, Till Wegner 2
Sanitzer wollen mit "Team-Basketball" wichtigen Auswärtssieg
"Gegen einen Abstiegskandidaten zählen Punkte eigentlich doppelt und wir sind gut drauf", umschreibt BSV Spielmacher Marko Schröder die Sanitzer Situation. Seit dem Rückrundenstart zu Hause ungeschlagen, wollen und müssen die 99-ers nun endlich auch auswärts ran an die Punkte. Was Kapitän Carsten Timmermann & Co. nur zum Saisonauftakt gelang, ist am Sonnabend Pflicht. "Ein Sieg über die BG Ostholstein bringt uns dichter an die Nicht-Abstiegsplätze", setzt Spielercoach Daniel Schick auf "Team-Basketball" pur.
Sanitzer Basketballer gewinnen mit toller Schlussoffensive das zweite Heimspiel der Rückrunde
Nach einer tollen Aufholjagd in Halbzeit zwei werfen die BSV 99-ers die Youngster von SC Rist Wedel mit 75:68 aus der Sanitzer Sporthalle. Dabei blickten die treuen Fans beim Halbzeitstand von 32:42 noch in ratlose Gesichter. Mit einem Blitzstart bestimmten die Gastgeber die Auftaktphase (7:2 -2.Minute) gegen zuletzt sehr starke Hamburger. Die SC Reserve blieb zuletzt dreimal in Folge ungeschlagen, stürzte am letzten Spieltag Aufstiegsaspirant EBC Rostock vom Tabellenthron und spielte sich ab Mitte des ersten Viertels mit 21:16 in Front. Mit einer aggressiven Verteidigung setzte Wedel den Ballführenden der 99-ers sofort unter Druck. "Gegen die schnellen Beine waren wir chancenlos und nicht im Spiel", war sich BSV Spielertrainer Daniel Schick vom "Pressing" der Gäste beeindruckt. Die lockerten nach dem Kabinengang und einem zehn Punktepolster im Rücken den kraftraubenden Abwehrriegel, stellten auf Zonen- und Mannverteidigung um und brachten den BSV wieder zurück in eine fast verlorene Partie. Vom Trainerduo Schick / Gürlich in der Pause zu einem "Alles oder Nichts" neu motiviert und taktisch umgestellt, punkten sich die 99-ers wieder in die Liga zurück. Wedel zahlte dem hohen Anfangstempo Tribut, zerfiel als Team und versagte fast komplett von der Freiwurflinie. "Plötzlich klappte es aus der Distanz", so Robert Gürlich, der mit seinem Dreier zum 69:61 die Gäste schon vorzeitig abschoss. "Die 4:2 Punkten in der Rückrunde bringen uns wieder auf Kurs", freute sich Matthias Geißler über den dritten Heimsieg. Verspätet, aber noch rechtzeitig sind die Sanitzer in der 2. Regionalliga angekommen, was auch Rist Wedels Trainer Dennis Reichert neidlos anerkannte. "Zwar spielten wir nach dem Seitenwechsel sehr schwach, aber die 99-ers haben mit der besseren Moral verdient gewonnen und sind gut unterwegs die Liga zu halten". Kurz nachgefragt bei Spielertrainer Daniel Schick: Glückwunsch zum Sieg! Was war spielentscheidend? Danke! Nach der ersten Halbzeit konnte es ja nur besser werden, aber die Präsenz als Team brachte die Wende. Jeder kämpfte für den Mitspieler und plötzlich fanden auch die Würfe aus der Distanz den Korb. Ehrlich, hatten Sie noch an die Wende im Spiel geglaubt? 10 Punkte Rückstand sind im Basketball nicht viel, aber so schnell wie Wedel spielte konnten sie das Tempo nicht über 40 Minuten durchbringen. Ist der zweite Heimsieg in Folge ein Signal? Wir hoffen natürlich, dass wir das Saisonziel Klassenerhalt noch packen. Die Erfolge gegen Teams der oberen Tabellenhälfte bringen Selbstvertrauen und Mut. Was fehlt noch um die Abstiegsplätze zu verlassen? Wir müssen auch mal wieder auswärts punkten. Vielleicht am Sonnabend gegen BG Ostholstein. Spielstatistik: 16:21, 32:42, 51:56, 75:68 Trefferstatistik: Hannes Hoferichter 7, Marko Schröder 15, Aike Hoppmann 19, Matthias Geißler 4, Robert Gürlich 9, Martin Schuldt, Daniel Schick 5, Carsten Timmermann 14, Till Wegner 2
Seit dem Auftaktsieg gab es auswärts für die BSV 99-ers keine Punkte mehr
Nur zu acht reisten die Sanitzer Basketballmänner zum MTSV Hohenwestedt. Vor Anpfiff der Partie waren die Rollen klar verteilt, denn der Vorletzte der Tabelle war beim drittbesten Team der Liga als Gast nur Außenseiter, aber mit intakter Moral. Motiviert durch den zweiten Heimsieg, überzeugten die BSV 99-ers beim 28:21 im ersten Spielviertel. "Unerwartet erwischten wir einen Auftakt nach Maß", so Kapitän Carsten Timmermann vom Liganeuling aus Sanitz. Im zweiten Abschnitt erhöhte der MTSV seinen Angriffsdruck und marschierte mit einer 44:39 Führung in die Kabine. Doch die 99-ers blieben in Schlagdistanz, konterten die Offensive des Gastgebers und erzielten im dritten Viertel (18:16) einen Teilerfolg, aber nicht die Wende im Match. "Eine mögliche Überraschung verhinderten unglückliche Pfiffe der Schwarz-Grauen und ein reduzierter Reservekader", ärgerte sich Hannes Hoferichter. Was Matthias Geißler nur bestätigen konnte, -"Vielleicht wäre unsere Chance mit Aike Hoppmann und Till Wegner größer gewesen, aber hätte und wenn bringt uns nicht wirklich weiter". Mit seinen 21 Punkten, davon vier Dreiern hatte er maßgeblich Anteil am engen Spielausgang. Aber auch der Kapitän und Marko Schröder fischten je 15 Punkte aus dem Korb des MTSV. Am Sonnabend erwarten die 99-ers die B-Team von Rist-Wedel. Spielerstatistik: 28:21, 39:44, 57:60, 86:90 Trefferstatistik: M.Geißler 21, R.Gürlich 11, H.Hoferichter 9, M.Schröder 15, C.Timmermann 15, M.Schuldt 5, R.Sell 2, D.Schick 8
BSV 99-ers gewinnen wichtige Punkte für den Klassenerhalt
Endlich haben es die Sanitzer Basketballmänner wieder gepackt. Mit einer furiosen Aufholjagd drehten die BSV 99-ers eine fast verlorene Partie gegen den MTV Bad Bevensen. "Ein übermotivierter Auftakt ohne Orientierung", wie Rückkehrer Daniel Schick das erste Viertel analysierte. Beide Teams begannen nervös und glücklos im Abschluss. In der Folge versuchten es die 99-ers mit der Brechstange, verzettelten sich in Einzelaktionen und eine katastrophale Trefferquote. Mit einem 20:7 Run in Runde zwei enteilte Bad Bevensen in die Halbzeitpause. Der Spielstand von 21:34 ließ ein Happyend kaum noch vermuten. Doch knapp vier Minuten nach der Pause brachten 14 Punkte in Folge den überraschenden Ausgleich für die 99-ers. Plötzlich zitterte den Spielern des Tabellensechsten die Wurfhand und die Sanitzer spielten mit den Gästen auf Augenhöhe. "Häufig machten wir als Neuling eine gute Figur, aber der Gegner entführte die Punkte", erinnert sich Spielertrainer Robert Gürlich an die Hinrunde. Nach der Winterpause lenkt er gemeinsam mit dem Rückkehrer die sportlichen Geschicke des BSV. "Mit Erfolg, denn der Sieg macht wieder Hoffnung" freute sich auch Ronald Gürlich, Vereinschef der 99-ers über das dritte Punktepaar der Saison. Nur zu neunt stoppte das Team den Trend der letzten Wochen. Marko Schröder machte 18 Punkte und Matthias Geißler spielte angeschlagen durch. Die neue Doppelspitze löste sich an der Linie ständig ab und motivierte die Reserve auf der Bank. Spielentscheidend, denn der MTV verlor in Viertel drei seine Ordnung. Ein 22:10 brachte den BSV am 14. Spieltag auf Siegkurs. "Es war der zweite Erfolg in eigner Halle. Hier müssen wir die Punkte für den Klassenerhalt holen, auch gegen die Etablierten der Liga", so Daniel Schick, denn nächste Woche müssen die BSV 99-ers auswärts gegen den MTSV Hohenwestedt ran. Spielerstatistik: M.Geißler 12, R.Gürlich 5, H.Hoferichter 9, A.Hoppmann 10, M.Schröder 18, C. Timmermann 1, T.Wegner 5, R.Sell 2, D.Schick 7 Trefferstatistik: 13:14, 21:34, 46:41, 69:64
Rückkehrer Daniel Schick als Hoffnungsträger in Sanitz zurück
Mit dem Mut des Außenseiters wollen die Sanitzer Basketballer die Trendwende. Nur zweimal konnte der Aufsteiger punkten, rangiert als Tabellenzehnter nah am Abstieg und trifft am Sonnabend (16.00 Uhr) im Heimspiel auf den MTV Bad Bevensen. Der rangiert im Mittelfeld, mit Abstand in beide Richtungen, und gilt als auswärtsschwach. Da kommt die Rückkehr von Daniel Schick vielleicht zum rechten Zeitpunkt. Der 21- jährige beendete Ende Dezember sein Auslandssemester in Schweden, gilt auf dem Feld als echte Alternative und wird an der Linie zum gleichberechtigten Partner von Spielertrainer Robert Gürlich. "Bis zum Anpfiff sollten auch Matthias Geißler und Martin Schuldt wieder fit sein", hofft der Rückkehrer. |
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